Ein digitales Bild ist ein Raster aus Pixeln. Der dpi-Wert fügt keines hinzu und nimmt keines weg; er sagt einem Drucker lediglich, wie viele Pixel er auf jeden Zoll Papier setzen soll. Dieselbe Datei zeigt mit niedrigem wie mit hohem Wert auf einer Produktseite genau dasselbe Bild, weil ein Bildschirm Pixel eins zu eins darstellt.
Manche Marktplatzvorgaben nennen neben der Pixelgröße noch einen dpi-Wert, eine Gewohnheit aus der Zeit der gedruckten Kataloge. Wo beides angegeben ist, entscheiden die Pixelmaße über Schärfe und Zoom; der dpi-Wert ist ein Feld in der Datei, das ein Bildbearbeitungsprogramm setzen kann, ohne das Bild zu verändern.
Den dpi-Wert zu erhöhen macht ein kleines Bild weder größer noch schärfer. Ein Bild mit zu wenigen Pixeln braucht mehr Pixel, entweder aus einem größeren Original oder durch Hochskalieren, und ein Bild mit genügend Pixeln besteht unabhängig davon, was in seinem dpi-Feld steht, solange der Marktplatz dieses Feld nicht prüft.
