Die übliche Hohlkehle ist eine Rolle Hintergrundkarton, die an einem Stativ hängt und in einem sanften Bogen auf den Boden gezogen wird; Vinyl und Stoff werden ebenso verwendet, und viele Studios haben eine fest eingebaute, gewölbte Gipskehle. Die Wölbung verbirgt die Linie, an der Boden und Wand aufeinandertreffen und die sonst hinter den Beinen eines Models oder hinter dem Fuß eines Produkts durchs Bild liefe. Tischversionen leisten dasselbe für kleine Produkte auf dem Schreibtisch.
Weißes Papier wird von sich aus nicht reinweiß abgebildet. Nur von vorn beleuchtet erscheint es hellgrau und braucht ein eigenes Licht oder ein späteres Freistellen, um Weiß zu erreichen. Hellgraues Papier ist oft die nützlichere Wahl: Es ergibt einen gleichmäßigen neutralen Grund und bewahrt die Kontur weißer Kleidung. Dellen, Knicke und Schuhspuren im Papier zeigen sich bei Seitenlicht, daher wird der begangene Teil abgerissen und frisches Papier heruntergezogen. Vinyl lässt sich abwischen, spiegelt aber.
Ein Model oder Produkt nahe an der Hohlkehle wirft seinen Schatten darauf und nimmt an den Kanten ihre Farbe an, sodass ein farbiger Hintergrund die Ärmel eines weißen Hemds tönt. Das Motiv nach vorn zu stellen und die Hohlkehle getrennt zu beleuchten hält den Hintergrund gleichmäßig, während das Produkt sein eigenes Licht behält. Ein Model in ganzer Figur braucht eine breite Rolle; nahe ihren Enden kommen die Papierkante und der Raum ins Bild, und das Bild muss dann beschnitten oder sein Hintergrund erweitert werden.
