1. Amazon, eBay und Etsy
Amazon erlaubt bis zu 9 Fotos pro Produktangebot. Jedes Produkt braucht mindestens ein Bild, und Amazon empfiehlt mindestens 6.
eBay verlangt mindestens ein Bild und akzeptiert bis zu 24. Die Hilfeseite bittet um Fotos aus mehreren Blickwinkeln, ein Hauptfoto, das den ganzen Artikel von vorn zeigt, und deutliche Nahaufnahmen von Mängeln.
Etsy akzeptiert bis zu 20 Fotos und 2 Videos pro Angebot.
2. Shopify, Google Merchant Center und Zalando
Shopify erlaubt bis zu 250 Bilder, 3D-Modelle oder Videos pro Produkt, und dieses Limit lässt sich nicht erhöhen. Medien, die einer Variante zugeordnet sind, müssen Bilder sein; 3D-Modelle und Videos sind dort nicht möglich.
Google Merchant Center nimmt das Hauptbild in image_link und bis zu 10 weitere Bilder in additional_image_link auf. Sie sollen das Produkt aus anderen Blickwinkeln oder im Gebrauch zeigen.
Zalando setzt ein Minimum statt eines Maximums. Bekleidung, Schuhe, Taschen und Schmuck brauchen 3 konforme Bilder: eine Katalogansicht — einen Front-Crop oder einen primären Packshot — und 2 weitere Bilder mit den nötigen Blickwinkeln oder Details. Unterwäsche, Strumpfwaren, Socken und Strumpfhosen brauchen 2. Ein Bild zu duplizieren, um die Zahl zu erreichen, führt zur Ablehnung.
3. Jeder Platz, eine neue Ansicht
Ein hohes Limit ist Spielraum, keine Vorgabe. Ein Bild verdient seinen Platz, wenn es eine Frage beantwortet, die Käufer sonst stellen würden: wie die Rückseite aussieht, wie der Stoff aus der Nähe wirkt, wie das Kleidungsstück am Körper sitzt, welche Farben es gibt.
Amazons Leitfaden für Produktfotos nennt Einzel-, Gruppen-, Lifestyle-, Größen-, Detail- und Verpackungsaufnahmen. Google nennt weitere Blickwinkel und das Produkt im Gebrauch. Dasselbe Foto, zweimal zugeschnitten, beantwortet nichts Neues.
4. Ein Set aus 7 Bildern für ein Modeprodukt
Das Hauptbild zeigt das ganze Produkt von vorn, allein auf schlichtem Hintergrund. Es folgen eine Rückansicht und eine Nahaufnahme der Details: Stoff, Print, Etikett oder Reißverschluss. Dann das Produkt an einem Model von vorn, dasselbe Model in einer zweiten Pose, ein Location- oder Lifestyle-Bild und das Produkt in einer anderen Farbe.
Ein Set aus 7 Bildern erfüllt Amazons Empfehlung von mindestens 6 und bleibt innerhalb des Limits von 9, passt zu Googles Hauptbild plus 10 weiteren Bildern und deckt Zalandos Minimum von 3 ab. Auf eBay, Etsy und Shopify nehmen die übrigen Plätze weitere Farben und Posen auf.
5. Reihenfolge und Einheitlichkeit
Das schlichte Produktbild steht zuerst: eBay verlangt im Hauptfoto den ganzen Artikel von vorn, und Zalandos Katalogansicht ist ein Front-Crop oder ein primärer Packshot. Model- und Location-Bilder folgen danach.
Verwenden Sie im ganzen Set dasselbe Model, dasselbe Licht und dasselbe Seitenverhältnis, damit die Galerie wie ein einziges Shooting wirkt und nicht wie eine Sammlung einzelner Fotos.
Checkliste
- Hauptbild: das ganze Produkt, von vorn, auf schlichtem Hintergrund
- Eine Rückansicht und eine Nahaufnahme der Details
- Das Produkt an einem Model, in mindestens zwei Posen
- Ein Location- oder Lifestyle-Bild, nie als Hauptbild
- Ein Bild für jede Farbvariante
- Keine Duplikate und kein zweiter Zuschnitt desselben Fotos
Quellen
- Sell on Amazon — How to create Amazon product listings
- Sell on Amazon — Product photos
- eBay Help — Adding pictures to your listings
- Etsy Help — How to create a listing
- Shopify Help Center — Adding product media
- Google Merchant Center Help — Additional image link [additional_image_link]
- Zalando Partner University — Image guidelines
Geprüft am 26. September 2026. Regeln ändern sich; maßgeblich sind die offiziellen Seiten.